Und wenn alles ganz furchtbar schiefgeht? – Tut es nicht!!!!!

So sehr wir uns auch vor allen künftigen Katastrophen und Problemen in Acht nehmen: niemals können wir uns voll und ganz davor schützen, dass nicht doch etwas vollkommen daneben und schief geht.
Kelly Wilson und Troy DuFrene beschreiben in ihrem Buch “Und wenn alles ganz furchtbar schief geht?” eine etwas andere Umgangsweise mit Ängsten. Statt sie wegzudrängen, gilt es vielmehr, sie anzunehmen, sie bewusst zu akzeptieren, um dann persönlich festzustellen: Man bleibt dennoch Herr seiner selbst. Das Buch zeigt interessant auf, dass die Problematik der Ängste und Phobien nicht eine Nieschenerscheinung einer statistischen Minderheit ist, sondern dass nahe zu jeder zweite Erwachsene zum Teil ernsthaft von Angststörungen betroffen ist.

Dass dies auch keines Falls beschämend und schlimm ist, erfährt und vor allem erlebt der Leser am eigenen Leib. Die Autoren haben in ihrem Buch ein für mich neues Element verwendet, was die Thematik den Leser, näher bringt bzw. erleben lässt, das Spiel. Von Kapitel zu Kapitel sind die sehr gut aufbereiteten Themengebiete gespickt mit kleinen Spielen, die den Leser zu Beginn Angst-Situationen erfahren lassen und im Läufe des Buches und des erläuterten ACT-Therapieansatzes – über dessen 9 Phasenmodells – auch diese Momente bzw. Erfahrungen zu akzeptieren und somit das persönliche Leid zu verringern, aber auch die Fähigkeit zu schärfen, das richtige Maß an Achtsamkeit auf das “Hier und Jetzt” zu finden. Und sind wir doch einmal ehrlich wer stand noch nicht einmal in oder eigentlich vor einer Situation, wo einem das Herz nur schon beim kleinsten Gedanken daran in die Hose rutscht, das Herz zu pochen beginnt oder man in regelrechte Angstschweißfontänen ausbrach? Niemand richtig, jeder von uns. Und die Bestätigung dessen, habe ich sofort bei mir daheim erhalten. Nachdem ich die Lektüre gelesen, nein stimmt gar nicht als ich die Lektüre im Lesen war, begann parallel (natürlich nicht gleichzeitig
) auch meine Frau das Buch zu lesen.
Wie vorher schon angedeutet ist dieses Buch keinesfalls nur eine Lektüre für Phobie- oder Angst-Patienten. Uneingeschränkt jeder kann sich, diese sehr gelungene Lektüre zu Gemüte führen, da sich wohl jeder in irgendeiner Art und Weise widerfinden wird. Hilfe darf man sich von diesem Buch nicht erwarten – das war auch gar nicht der Anspruch, der Autoren – sondern eher eine andere flexiblere und entspanntere Betrachtungsweise der Dinge, die uns alltäglich umgeben und auch widerfahren. Ich werde für meinen Teil die Ratschläge beherzigen und ich bin persönlich sehr gespannt wie “psychologisch flexibel” mein Leben wird, sich entwickelt.
Das Buch könnt Ihr hier bestellen.
Mein herzlicher Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars geht an den Junfermann Verlag und BlogDeinBuch.de
Hier geht’s zur Seite des Buches auf Blogg-dein-Buch






